Einrichtungen

 

  • Kindergarten

  • Mahaba-Schule (für ca. 1.800 Schüler)

  • Nachhilfegruppen

  • Alphabetisierungsgruppen

  • Seeds of Hope Center (für Behinderte)

  • Sozialstation

  • Krankenhaus

  • Altenheim

  • Frauenarbeit

  • Rechtsberatung

 

Diese Einrichtungen stehen allen Bewohnern des Viertels offen; sie zahlen für Dienstleistungen zumindest einen symbolischen Beitrag.

Nicht wenige Bewohner des Viertels haben hier einen Arbeitsplatz gefunden.

Frauen-und Waisenhaus

 

Ende 2013 konnte auf einem 200 qm großen Grundstück ein Frauen- und Waisenhaus eröffnet werden. Bedingt durch die Situation im Viertel (Zuzug von Kleinfamilien aus Oberägypten ohne Perspektive, wirtschaftliche Not und dadurch bedingte Drogenproblematik etc.) gibt es auch in Ezbet el-Nakhl vermehrt elternlose Kinder und Gewalt gegen Frauen.

Der Verein hat sich an der Finanzierung des acht Stockwerke umfassenden Rohbaus beteiligt (ca. € 80.000) und sammelt nun Geld für den Innenausbau (pro Etage ca. € 16.000). Der Vorstand überzeugt sich regelmäßig vor Ort, was mit den Geldern geschehen ist.

Nach Fertigstellung sollen hier 40-50 Waisenkinder leben können, bis sie ihre Ausbildung beendet haben und für sich selbst sorgen können. Frauen und Mütter mit Kindern sollen bleiben können, bis sie eine Perspektive haben – die Schwestern rechnen mit bis zu 100 Personen pro Monat.

Auch nach der Eröffnung der ersten Etagen des Frauen- und Waisenhauses ist dies das Projekt, das der Verein unterstützt. Weitere Etagen müssen ausgebaut werden; für andere fehlen noch die Möbel. 

Berufsausbildung für Frauen

 

Der Verein hat darüber hinaus Anfang 2010 ein Projekt finanziert, mit dem Frauen des Viertels zu Friseurinnen ausgebildet werden und so zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen können. In sechs Kursen von je zwei Monaten Dauer werden insgesamt 60 Frauen ausgebildet (Gesamtkosten für Material und Lehrkräfte: € 7.000).

Eine zweite Solzialstation

 

Im Jahre 2009 konnte - u.a. mit Hilfe unseres Vereins - eine zweite Sozialstation am Arbeitsplatz der Müllsammler errichtet werden. Sie beherbergt eine Ambulanz und Klassenräume für Kurse und Nachhilfe.

Projekte für die Müllmenschen in Kairo

 

Initiatorin des Salam-Zentrums war die französische Ordensschwester Emmanuelle, die bis zu ihrer Pensionierung an einer höheren Schule für wohlhabende Schülerinnen gearbeitet hatte, aber hier eine neue Aufgabe fand. Die koptischen Marienschwestern führen ihre Arbeit fort.

Zum Zentrum gehören inzwischen mehrere Einrichtungen und Projekte:

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